Stellenausschreibung für wissenschaftliche Mitarbeiterin od. wissenschaftlichen Mitarbeiter

Am Institut für Medizinrecht ist ab sofort

1 halbe Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin/
eines wissenschaftlichen Mitarbeiters (TV-L E 13) 

mit abgeschlossenem Erstem Juristischem Examen zu besetzen. 

Wenn Sie

  • über gute juristische Kenntnisse verfügen (die entweder durch ein gutes Staatsexamen oder durch gute Scheine/Examensklausuren dokumentiert sein sollten)
  • Interesse an einer abwechslungsreichen Tätigkeit haben
  • gern in einem engagierten Team arbeiten möchten
  • interessiert an neuen Fragestellungen sind

bitte ich Sie, sich schriftlich (gern auch per E-Mail) bei mir zu bewerben oder persönlich bei mir vorzusprechen.

Sie können sich gerne auch bereits vor der mündlichen Prüfung bei mir bewerben, sofern Ihre Examensklausuren des laufenden Examensdurchgangs gute Kenntnisse dokumentieren.

Es wird die Möglichkeit zur Promotion gegeben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

gez. Prof. Dr. Jochen Taupitz

 

Themen für die 1. Kampagne vom Medizinrechtseminar FS 2019


Seminar im Medizinrecht

(SPB Medizin- und Gesundheitsrecht)

FS 2019

 

 

Für die 1. Kampagne des Seminars im Medizinrecht im FS 2019 gebe ich folgende Themen bekannt:

 

1.     Arzneimittelforschung in Notfallsituationen: Das Verhältnis von § 41 Abs. 1 Satz 2 zu § 41 Abs. 2 und 3 AMG.

 

2.     Erlaubt ist, was gefällt?  – Dispositionsfreiheit der Parteien des Behandlungsvertrages und ihre Grenzen.

 

3.   Der Heilpraktiker aus der Sicht des Haftungsrechts – Gibt es eine Privilegierung der „Nicht-Heilkundigen“ gegenüber Ärzten?

 

4. Der Heilpraktiker, ein Berufsstand ohne (vorgeschriebene) Ausbildung – besteht hier Handlungsbedarf?

 

5.    Homöopathische Arzneimittel – ist ihr Status im Lichte der Patientensicherheit zu                  rechtfertigen?

 

 

Vorbesprechung und Vergabe der Seminarthemen:

21. Januar 2019 um 11.00 Uhr im Institut für Medizinrecht (Turm Mittelbau West, 1. Etage).

 

 

(gez. Prof. Dr. Jochen Taupitz)

 

 

Ankündigung Medizinrechtseminar FS 2019

                                                                                                                 

Bachelorarbeiten im FSS 2019 im Rahmen des Seminars „Seminar im Medizinrecht 
am Lehrstuhl Prof.
Taupitz

 

Teilnehmerzahl

unbegrenzt

Zulassung

Die Zulassung erfolgt mit der Themenvergabe

Informationsveranstaltung

und Themenvergabe

1. Kampagne: 21. Januar 2019, 11.00 Uhr

2. Kampagne: 18. Februar 2019, 11.00 Uhr

Ort: Institut für Medizinrecht (Turm Mittelbau West, 1. Etage)

Zeitpunkt Themenaushang

1. Kampagne: 14. Januar 2019

2. Kampagne: 11. Februar 2019

Modus Themenvergabe

Gemeinsame Auswahl aller Teilnehmer aus der ausgehängten Themenliste (ggf. durch Los)

Hilfestellung zum Thema

Für alle Lehrstühle gilt, dass keine inhaltliche Beratung, keine Vorabbesprechung der Gliederung usw. geboten wird. Möglich sind aber Rückfragen zum Verständnis des gestellten Themas.

Für das hier angebotene Seminar gibt der Lehrstuhl das Thema ohne weitere Hinweise aus.

Mündliche Leistung im Seminar

Der Vortrag soll max. 30 Minuten dauern. Für die anschließende Diskussion sind 30 Minuten eingeplant. Es wird  erwartet, dass die Bachelorarbeiten der anderen Teilnehmer zur Vorbereitung des Seminars gelesen werden.

Notengebung

Die Gesamtnote beruht vor allem auf der schriftlichen Leistung; die mündliche Leistung wird ergänzend für Auf- oder Abschläge herangezogen.

Weitere Informationen

keine

Bitte beachten: Die Bachelorarbeit muss in jedem Fall mit dem zugehörigen Formular (siehe Internetseite der Abteilung) im Dekanat angemeldet werden. Die Anmeldung ist nur gültig, wenn zuvor die elektronische Anmeldung zum Schwerpunktbereich Wirtschaftsrecht und zum Wahlbereich erfolgt ist.


Seminar im Medizinrecht

(SPB Medizin- und Gesundheitsrecht)

FS 2019

 

Im FS 2019 werde ich ein Seminar zum Medizinrecht anbieten. Das Seminar wird als Blockseminar gegen Ende der Vorlesungszeit durchgeführt. Zur Anfertigung der Studienarbeiten/Seminararbeiten sind folgende Zeiten vorgesehen:

 

1. Kampagne

 

Aushang der Themen: 14. Januar 2019

Vorbesprechung und Vergabe der Seminarthemen: 21. Januar 2019 um 11.00 Uhr im Institut für Medizinrecht (Turm Mittelbau West, 1. Etage).

Abgabe der Studienarbeiten: spätestens am 18. Februar 2019 während der regulären Öffnungszeiten des Dekanats.

 

 

 

2. Kampagne

 

Aushang der Themen: 11. Februar 2019

Vorbesprechung und Vergabe der Seminarthemen: 18. Februar 2019 um 11.00 Uhr  im Institut für Medizinrecht (Turm Mittelbau West, 1. Etage).

Abgabe der Studienarbeiten: spätestens am 18. März 2019 während der regulären Öffnungszeiten des Dekanats.

 

An dem Seminar können auch Studierende teilnehmen, die keine Studienarbeit, aber ein Seminarreferat erstellen möchten. Diese Studierende werden um schriftliche Bewerbung (auch per E-Mail gebeten).

 

 

Prof. Dr. Jochen Taupitz

 

 

Stellenausschreibung am Lehrstuhl von Professor Müller-Terpitz

Am Lehrstuhl von Professor Müller-Terpitz ist im Rahmen des von der DFG geförderten Projekts „Vergleichende Bewertung des Einsatzes der Genom- und Epigenom-Editierung in der Medizin: Ethische, rechtliche und soziale Implikationen (COMPASS-ELSI)" eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter (TVL-E 13, Umfang 75%) zu besetzen.

Sie finden die Ausschreibung unter folgendem Link als PDF-Dokument.

 

DFG-Antrag zu Genome-Editing-Projekt bewilligt

Der Antrag zum Projekt „Vergleichende Bewertung des Einsatzes der Genom- und Epigenom-Editierung in der Medizin: Ethische, rechtliche und soziale Implikationen (COMPASS-ELSI)“von Herrn Prof. Dr. Ralf Müller-Terpitz und Frau Prof. Dr. Dr. Eva Winkler vom Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg wurde bewilligt.

Ziel von COMPASS-ELSI ist die ethische und rechtliche Beurteilung von Genom- und Epigenom-Editierungs-Anwendungen in der Medizin. Die neue Technologie CRISPR/Cas9 kann für eine präzise Modifikation des Genoms (Genom-Editierung), aber auch des Epigenoms (Epigenom-Editierung) genutzt werden. Während beim Einsatz auf der Genomebene ein Eingriff in die Basenfolge des genetischen Codes erfolgt, wird beim Einsatz auf der Epigenomebene nur die Regulation von Genen beeinflusst, nicht aber der Code selbst verändert. Weil beide Ansätze teilweise zu denselben funktionalen Veränderungen führen, bieten sie sich für eine vergleichende ethische und rechtliche Untersuchung an. COMPASS-ELSI besteht zum einen aus einem eng vernetzten ethisch-rechtlichen Zweijahres­projekt und kooperiert zum anderen mit dem lebens­wissenschaft­lichen Projekt „Risiko-Nutzen-Bewertung für CRISPR-vermittelte antivirale Therapie auf der genetischen versus epigenetischen Ebene“.

In der ersten Arbeits­phase wird COMPASS-ELSI mit seinen biologischen Partnern zusammenarbeiten, um einen systematischen Überblick über mögliche medizinische Anwendungen der Genom- und Epigenom-Editierung zu gewinnen. Dabei sollen normativ relevante Aspekte dieser Technologien, einschließlich potentieller Risiken und Nutzen für die Gesundheit, aber auch Implikationen für Grundwerte wie die Menschenwürde, Autonomie und Natürlichkeit, identifiziert werden. Darüber hinaus soll die Sprache zur Beschreibung dieser Technologien analysiert werden, um zu ermitteln, ob sie die normativ relevanten Aspekte angemessen widerspiegelt.

Hierauf basierend zielt die zweite Arbeits­phase darauf ab, einen normativen Rahmen für die ethische Bewertung von (potenziellen) Anwendungen der Genom-v. Epigenom-Editierung in somatischen Zellen und Keimbahnzellen zu entwickeln. Dies erfolgt mit Bezug auf die Anwendungs­fälle HIV (somatische Zelltherapie) und zystische Fibrose (Keimbahn-genetische Anwendungen). Darüber hinaus sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen für Genom- und Epigenomansätze in somatischen und Keimbahn-Anwendungen analysiert und auf der Grundlage der ethischen Bewertung die rechtlichen Grenzen oder rechtlichen Möglichkeiten hinsichtlich der Genom- und Epigenomansätze in verschiedenen Kontexten (somatisch/keimzell­spezifisch) untersucht werden, wobei insbesondere Einschränkungen oder Vorgaben zu berücksichtigen sind, die aus der Menschenwürdegarantie und der damit verbundenen Grundrechte resultieren können. All dies soll eine klare Abgrenzung von ethisch und rechtlich einwandfreien Anwendungen von solchen ermöglichen, die diskutiert oder abgelehnt werden sollten.

 

Ausschreibung Förderpreis 2018

Auch in diesem Jahr verleiht der Verein zur Förderung des Deutschen, Europäischen und Internationalen Medizinrechts, Gesundheitsrechts und der Bioethik in Heidelberg und Mannheim e.V. einen Preis zur Förderung wissenschaftlicher Nachwuchskräfte im Bereich der Rechtswissenschaften, die sich mit Fragen des Medizinrechts befassen.

Mit dem Preis sollen hervorragende Doktorarbeiten beziehungsweise Habilitationsschriften ausgezeichnet werden, die sich intensiv mit den Fragen des Medizin- und des Gesundheitsrechts oder der Bioethik beschäftigen. Der Förderpreis kann nur für Arbeiten vergeben werden, die bei den Universitäten Heidelberg oder Mannheim eingereicht worden sind. Vorschlagsberechtigt sind nur die Professoren der Juristischen Fakultäten der Universitäten Heidelberg und Mannheim. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. 

Der Preis ist mit 1000,00 Euro dotiert.

Geeignete Arbeiten inklusive des Erst- und Zweitgutachtens können bis zum 31. Dezember 2018 in elektronischer Fassung an foerderverein@imgb.de gesendet werden.


 

Vortragsveranstaltung: Patientensteuerung in der Notfallversorgung – wo sind die Grenzen?

Am 11.10.2018 veranstaltet der Verein zur Förderung des deutschen, europäischen und internationalen Medizinrechts und Bioethik in Heidelberg und Mannheim e.V. eine interdisziplinäre Vortragsveranstaltung für Mediziner und Juristen mit dem Titel: „Patientensteuerung in der Notfallversorgung – wo sind die Grenzen?“

Beginn der Veranstaltung ist um 14:00 Uhr im Fuchs-Petrolub-Saal im Ostflügel des Mannheimer Schlosses. Im Rahmen der Veranstaltung beschreiben namenhafte Referenten die Situation in der Notfallversorgung und insbesondere der Patientensteuerung. Enden wird die Veranstaltung mit einem Abschlussempfang um 19:00 Uhr, der noch Gelegenheit für einen persönlichen Austausch bietet. Sowohl Ärzte als auch Fachanwälte für Medizinrecht und Fachanwälte für Sozialrecht können sich die Veranstaltung als Fortbildungsveranstaltung anerkennen lassen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung unter:

E-Mail:
           foerderverein@imgb.de
Telefon:           0621/181-1328
Fax:                 0621/181-1380

Einzelheiten können Sie dem angehängten Flyer im PDF-Format entnehmen.

 

Jahresbericht 2016

Den Jahresbericht des Instituts für das Jahr 2016 können Sie unter diesem Link als PDF-Dokument herunterladen.